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Arbeit im Büro gesund gestalten

Mehr Arbeitsstunden, weniger Unfälle

Zahl der Wegeunfälle gestiegen

470 Menschen starben infolge eines Arbeitsunfalls, 13 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle ist 2015 hingegen um 2,84 Prozent auf 179.181 gestiegen. 348 endeten tödlich, das sind 26 mehr als im Vorjahr.

Vor 20 Jahren wäre pro Arbeitsstunde doppelt so viele Unfälle wie heute geschehen. "Die Arbeitsbedingungen in Deutschland werden immer sicherer", erklärt Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. "Dafür spricht auch die Tendenz, dass nicht nur die Zahl der meldepflichtigen, sondern auch die der schweren Unfälle abnimmt."

Erst seit dem 1. Januar 2015 steht der weiße Hautkrebs durch UV-Strahlung auf der Berufskrankheitenliste. Seither erhielten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen bereits 5.531 Verdachtsanzeigen. "Volkskrankheiten wie der weiße Hautkrebs stellen uns vor besondere Herausforderungen", so Breuer: "Wann ist ein Hautkrebs durch die Arbeit im Freien verursacht und wie lässt sich das feststellen? Bei diesen Fragen soll uns auch die GENESIS-Messkampagne zur UV-Belastung bei Arbeit im Freien weiter helfen.

Insgesamt registrierten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen 76.991 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit. In 37.149 Fälle bestätigte sich der Verdacht. In 5.049 Fällen wurde eine neue Rente bewilligt. 2.409 Menschen starben infolge einer Berufskrankheit.

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