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Arbeit im Büro gesund gestalten

BAG setzt Betriebsrat Grenzen beim BEM

Betrifft das Integrationsteam

Ist ein Ar­beit­neh­mer über län­ge­re Zeit hin arbeitsunfähig krank, muss der Ar­beit­ge­ber auf ihn zu­kom­men und ge­mein­sam mit ihm ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, ob und wie wei­te­re Er­kran­kun­gen ver­mie­den und das Ar­beits­ver­hält­nis ge­si­chert wer­den kann.

Die­se früh­zei­ti­ge und ak­ti­ve Krank­heits­prä­ven­ti­on, das sogenannte betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM), soll­te auch un­ter Mit­wir­kung des Betriebsrats durch­ge­führt wer­den.

Da der Betriebsrat aber nur ein­zu­be­zie­hen ist, wenn der be­trof­fe­ne Ar­beit­neh­mer ein­ver­stan­den ist, kann der Betriebsrat nicht die Bil­dung ei­nes dau­er­haf­ten Gre­mi­ums ver­lan­gen, das un­ter Be­tei­li­gung von Betriebsratsmitgliedern ge­bil­det wird und an al­len BEM-Maßnahmen mit­wir­ken soll.

Mehr dazu ist bei Hensche Arbeitsrecht nachzulesen.

Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts

 

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